EIN AUGENBLICK. ZWEI SEELEN.
Manchmal kann ich selbst kaum erklären, was in mir geschieht, wenn sich unsere Blicke treffen.
Da ist Dankbarkeit.
Demut.
Freude.
Respekt.
Und doch beschreibt keines dieser Worte allein, was ich in diesem Moment empfinde.
Es ist vielmehr dieses besondere Gefühl, dass die Natur mich für einen kurzen Augenblick ausgewählt hat.
Ausgewählt, um zu fühlen.
Zu spüren.
Zu verstehen.
Ich sehe nicht einfach ein Tier.
Ich sehe ein Lebewesen.
Eine eigene Persönlichkeit.
Eine eigene Welt.
" Unverfälscht. frei, echt " .
Und während ich glaube, für einen Moment in seine Welt schauen zu dürfen, geschieht etwas,
das mich jedes Mal aufs Neue berührt:
Ich habe das Gefühl,
dass auch dieses Geschöpf in meine Seele schaut.
Keine Inszenierung.
Kein perfektes Motiv.
Kein erzwungener Augenblick.
Nur eine Begegnung.
Zwei Lebewesen.
Zwei Welten.
Ein Augenblick.
„Ich sehe dich – und für einen Augenblick habe ich das Gefühl, dass du auch mich siehst.“